Der dritte Aufstieg ist perfekt

Dank eines Sieges im Spitzenspiel gegen Nördlingen sichert sich der BSC Wertingen die Meisterschaft in der Bezirksklasse

Zum dritten Mal in ihrer 32-jährigen Vereinsgeschichte dürfen die Basketball-Herren des BSC Wertingen in diesen Tagen einen Aufstieg feiern. Dank eines 81:70-Sieges gegen den Spitzenreiter TSV Nördlingen sicherten sich die Wertinger am letzten Spieltag der Saison die Meisterschaft und dürfen nächstes Jahr in der Bezirksliga antreten.

„Das ist eine überragende Leistung von den Jungs. Damit hätte nach der letzten Saison doch absolut niemand gerechnet“, freut sich BSC-Vorsitzender Rainer Zobl. In der vergangenen Spielzeit war die Mannschaft in der gleichen Liga noch komplett ohne Sieg geblieben. Im Sommer kam dann Verstärkung aus der eigenen Jugend. Mit Kushtrim Berisha und Ephraim Schmidt-Riese wechselten zwei 17-jährige Talente in den Herrenbereich, die dort sogleich für Furore sorgten.

Während Schmidt-Riese nach einer überstandenen Verletzung zumindest fünf Spiele lang als Aufbauspieler glänzte, trumpfte Berisha als Korbjäger vom Dienst auf. Im Schnitt erzielte er in den zwölf Saisonspielen 29,2 Punkte – mehr als jeder andere Akteur in der gesamten Liga. Spielertrainer Ronny Leutert und Centerspieler Matthias Reichart komplettierten die Wertinger Offensivmaschinerie.

Beeindruckender Kampfgeist

Besonders beeindruckend war in dieser Saison jedoch der Kampfgeist, den die gesamte Mannschaft des BSC immer wieder unter Beweis stellte und sich dadurch bei ihrem Vorsitzenden den Spitznamen „Comeback Kids“ verdiente. So ließ sie sich beispielsweise weder von einer Niederlage gegen den Tabellenletzten aus Eichstätt aus der Ruhe bringen, noch von einem 15-Punkte-Rückstand im letzten Viertel gegen die direkten Konkurrenten aus Schrobenhausen am vorletzten Spieltag.

„Die Jungs haben in den letzten zehn Minuten einfach mal 30 Punkte gemacht und das Spiel noch gedreht. Das war sensationell“, schwärmt Abteilungsleiter Johannes Sauler. Zum Matchwinner avancierte gegen Schrobenhausen übrigens keine der jungen Nachwuchshoffnungen, sondern mit Jörg Deisenhofer ein echtes Wertinger Urgestein. Der 41-Jährige, der bereits Teil der ersten Aufstiegsmannschaft des BSC im Jahr 1991 war, hatte aushilfsweise das Trikot übergestreift und mit seinen einzigen beiden Punkten kurz vor dem Ende der Partie den Weg für den Sieg und damit für die Meisterschaft geebnet.

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